Georg Friedrich Händel in Halle Kulturland Sachsen-Anhalt


Voraussichtliches Programm dieser Studienreise

Freitag, den 24.11.2017: Anreise von Lichtenfels (Zustiegsmöglichkeit in Coburg) – Autobahn A 71 nach Nebra. Aus Nebra stammt einer der spektakulärsten archäologischen Fundstücke der letzten Jahrzehnte: Die bronzezeitliche Himmelsscheibe von Nebra. Am einstigen Fundort befindet sich heute ein Besucherzentrum, das architektonisch wie eine goldene Sonnenbarke gestaltet ist. Auf gut 300 Quadratmetern enthüllt die außergewöhnliche Präsentation in der Arche Nebra die Dimension dieses rätselhaften Fundes: Weitreichende Handelsbeziehungen, erstaunliche handwerkliche Fähigkeiten und faszinierende astronomische Kenntnisse lassen erahnen, wie hochentwickelt die Kulturen der Bronzezeit waren. Herzstück der Arche Nebra ist das Planetarium. Die hier gezeigte Show ist eine faszinierende Reise in das Universum der Bronzezeit. Unter der Planetariumskuppel wird das komplexe astronomische Wissen begreifbar, das auf der Himmelsscheibe verschlüsselt ist. Wir besichtigen mit einer Führung hier zuerst das Besucherzentrum der Arche Nebra und sehen anschließend die 22-minütige Show im digitalen Planetarium. Zum Abschluss nehmen wir hier einen Mittagsimbiss ein. Anschließend fahren wir weiter nach Halle. Hier wohnen wir im H+Hotel Leipzig Halle. Check-in im Hotel. Im Hotel nehmen wir ein frühes Abendessen ein. Danach fahren wir zur Oper Halle. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Händel im Herbst“ wird hier das Oratorium „Jephtha“ (szenische Aufführung) von Georg Friedrich Händel gegeben. „Jephtha“ ist G.F. Händels grandioses Alterswerk. Knapp 66 Jahre ist er, als er mitten in der Arbeit an seinem letzten originären Werk erblindet. Zwölf Jahre lag seine letzte Opernkomposition zurück. Dennoch besticht er durch viele bildhafte und theatralische Momente, durch die ein mitreißendes Drama zwischen Ge-lübde und Vaterliebe entfesselt wird. Mit großen Chören und affektgeladenen Arien gelang Händel 1752 ein musikalischer Höhepunkt in seinem Schaffen. Tatjana Gürbaca, eine der gefragtesten Regisseurinnen ihrer Generation, inszenierte bereits an den Opernhäusern von Leipzig, Wien, Zürich, Amsterdam, Oslo und Berlin. Für Wagners „Parsifal“ an der Vlaamse Opera Antwerpen wurde sie 2013 von der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zur „Regisseurin des Jahres“ gekürt. Anlässlich der Händel-Festspiele 2017 arbeitete sie zum ersten Mal an der Oper Halle. Solisten sind: Robert Sellier Jephtha Svitlana Slyvia Storgè Ines Lex Iphis Leandro Marziotte Hamor Ki-Hyun Park Zebul Händelfestspielorchester Halle Aufführung nach der Hallischen Händel-Ausgabe in englischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln. Nach dem Opernbesuch Rückfahrt ins Hotel und Übernachtung.

Samstag, den 25.11.2017: Unter dem Motto „Des Kardinals geliebte Stadt“ macht uns eine Stadtführung mit Halle vertraut. Bei dieser Kostümführung entdecken wir die Höhepunkte der mehr als 1200-jährigen Stadt Halle. Der Stadtführer im Kostüm des Kardinal Albrechts, Erzbischof von Magdeburg und Mainz, zeigt uns sein Halle des 16. Jahrhunderts. Stationen des Rundganges sind u.a. die Marktkirche, die Neue Residenz sowie der Dom zu Halle. Das Mittagsessen nehmen wir im Rahmen der Halbpension in unserem Hotel ein. Am Nachmittag besuchen wir das Händelhaus. Im Geburtshaus Georg Friedrich Hän-dels wurde das Musikmuseum der Stadt Halle eingerichtet. Auf 550 Quadratmetern ver-teilt auf zwei Etagen widmen sich 14 Räume dem Leben und Wirken des berühmten Barockkomponisten, der am 23 Februar 1685 in Halle an der Saale geboren wurde und am 14.April 1759 in London starb. „Händel erleben“ können Besucher der Ausstellung in einem Miniatur-Barocktheater: Auf der Bühne berichtet ein animierter Georg Friedrich Händel am Cembalo von acht seiner über 40 Opernproduktionen. In der Ausstellung historischer Musikinstrumente begeben sich die Besucher auf einen spannenden chronologischen Streifzug durch Geschichte und Entwicklung der Musikinstrumente von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Nach einer kurzen Pause erleben wir dann am Abend um 18.00 Uhr im Kammermu-siksaal des Händelhauses das Konzert „Händel und seine Muse“. Das G.A.P. En-semble mit Emilio Percan (Violine), Oriol Aymat Fuste (Violoncello), Luca Quintavalle (Cembalo) und der Solistin Raffaela Milanesi (Sopran) spielen Werke von G.F. Händel und D.M. Scarabelli. Nach dem Konzert Rückfahrt zum Hotel und Übernachtung.

Sonntag, den 26.11.2017: Nach dem Frühstück Check-Out aus dem Hotel. Die Route unserer Rückreise führt uns über Querfurt. Hier besichtigen wir die größte und älteste Burg an der Straße der Romanik. Die mittelalterliche Befestigung zählt zu den am bes-ten erhaltenen Burganlagen Europas. Innerhalb der 3,5 ha großen Grundfläche würde die berühmte Thüringer Wartburg siebenmal Platz finden. Besonders interessant sind die romanische Burgkirche, die mächtige Westtoranlage und das Burgmuseum. Hier werden die Geschichte der Burg, ihrer Erbauer und der damalige Alltag mittels einer modernen und anschaulichen Ausstellung präsentiert. Der einmalig gute Erhaltungszustand der Burg lockte in den letzten Jahren zahlreiche Produktionsfirmen nach Querfurt. Filme wie „Die Päpstin“ und „Der Medicus“ wurden hier gedreht. Nach einer Führung durch die Burganlage nehmen wir hier noch einen Mittagsimbiss ein. Anschließend Rückreise nach Coburg bzw. Lichtenfels.

Im Programm sind Änderungen vorbehalten!
Der Fahrpreis beträgt 490.-- €, der Einzelzimmerzuschlag 40.-- €

Im Preis sind folgende Leistungen inbegriffen:
-Busfahrt, einschließlich aller Rundfahrten und Transfers
-2 Übernachtungen im H+ Hotel Leipzig-Halle in Landsberg, alle Zimmer mit Dusche oder Bad und WC
- 1 x Abendessen im Hotel
- 1 x Mittagessen im Hotel
- Eintritt und Führung in der Arche Nebra, inklusive Planetariumsshow - Mittagsimbiss in der Arche Nebra
- Karte für die szenische Aufführung „Jephtha“ in der Oper Halle am 24.11.2017
- Stadtführung (Kostümführung) in Halle
- Eintritt und Audioguide-Führung im Händelhaus in Halle
- Karte für Konzert „Händel und seine Muse“ im Kammermusiksaal des Händelhauses - Eintritt und Führung durch die Burganlage von Burg Querfurt
- Mittagsimbiss in Burg Querfurt
-für Reiseteilnehmer, die mit dem eigenen Auto anreisen, besteht die Möglichkeit, das Auto für die Dauer der Reise in Schney kostenlos abzustellen.
- Haustür-zu-Haustür-Service: Für Reisegäste aus den Städten Coburg, Lichtenfels, Bad Staffelstein, Kronach und Kulmbach besteht die Möglichkeit, gegen einen Aufpreis von nur 5.-- € pro Zustiegstelle, zuhause von einem Taxi abgeholt und zum Bus gebracht und am Ende der Reise wieder zurückgebracht zu werden (bitte um telefonische Absprache mit Sigrid Radunz-Fichtner mindestens vierzehn Tage vor Reisebeginn, Tel 09571-88835 oder 0172-8601354).
Wichtige Hinweise: Die Fahrt wird durchgeführt bei einer Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen
Beachten Sie bitte, dass eine Kartenrückgabe aufgrund von Besetzungsänderungen leider nicht möglich ist. Bei den Eintrittskarten für Oper- und Konzertveranstaltungen tritt sr-reisen nur als Vermittler der Karten, nicht als Veranstalter auf. Es gelten die AGBs des aktuellen Reisekataloges bzw. sind nachzulesen auf www.sr-reisen.net.

Die Fahrt wird durchgeführt und organisiert von: Sigrid Radunz Reiseveranstaltungen, Am Lauersberg 32, 96215 Lichtenfels-Schney, Tel. 09571-88835, Fax: 09571-88550, Mobil: 0172-8601354, E-Mail: SR-Reisen@web.de, www.sr-reisen.net.
3 Tage, 24.11.2017 - 26.11.2017
ab Freitag
Freitag, 24.11.2017, 00:00 - 00:00 Uhr
1 Termin(e)
Sigrid Radunz-Fichtner
L810
Fahrpreis:
490,00
Einzelzimmerzuschlag 40 €